mobile Navigation Icon

Dialekte » Veranstaltungen und Partner » Veranstaltungen und Fortbildungen

Veranstaltungen und Fortbildungen

Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht über überregionale Veranstaltungen zum Dialekt, eine Linksammlung zu regionalen Veranstaltern und Hinweise auf angebotene Lehrerfortbildungen zu Dialekt und Mundart. 

Bräuche und Feste in Bayern

Auf der Seite www.bayern.de der Bayern Tourismus Marketing GmbH finden Sie Informationen zu Bräuchen und Festen in Bayern – z. B. zum Münchner Oktoberfest, dem Nürnberger Christkindlesmarkt, dem Viehscheid oder Almabtrieb in den Alpen, zum Hintergrund von Krampusmasken während der Rauhnächte – mit Beschreibungen und Links zur Anmeldung etc. sowie einen aktuellen Veranstaltungskalender, der nach Region und Datum filterbar ist.

Grundgedanken des jährlich stattfindenden Aktionstags Musik sind u.a. die Beschäftigung mit Liedgut unserer Tage, regional und interkulturell, das aktive Singen und Musizieren in der Gemeinschaft, Förderung der Persönlichkeit durch Teilhabe am gemeinsamen Projekt und die Beschäftigung mit unterschiedlichen Kulturkreisen.

Im Zeitraum des Aktionstags Musik dreht sich alles um das gemeinsame Musizieren. Gruppen und Klassen aus Kindertageseinrichtungen, Grund-, Förder-, Mittel- und Realschulen, Gymnasien, Universitäten, aus Senioren-Einrichtungen, Chören, Musikvereinen und Verbänden treffen sich zum Zeitpunkt und Ort ihrer Wahl, um gemeinsam Musik zu machen.

Seit 2013 veranstaltet das Kulturreferat des Bezirks Niederbayern alljährlich im Oktober seine „Wirtshauslesungen“. Ähnlich wie bei KULTURmobil wird dabei in jedem Landkreis Station gemacht und jeweils an einem Abend in einem Wirtshaus gelesen. Die szenischen Lesungen mit musikalischer Begleitung widmen sich jedes Jahr einem neuen Thema. Ziel der Wirtshauslesungen ist es, der bairischen Literatur ein Forum zu bieten sowie Autorinnen und Autoren bekannt zu machen. Der Eintrittspreis ist symbolisch: ein Stricherl auf dem Bierfilz.

Dialektpreis

Der Verein Schwäbisches Literaturschloss Edelstetten veranstaltet jedes Jahr im Herbst einen Poetry Slam in Mundart. Mitmachen kann jede Slammerin oder jeder Slammer, die oder der bereit ist, einen Kurzbeitrag im Dialekt zu präsentieren. Der Publikumsapplaus entscheidet, wer gewinnt. Die Preisgelder werden aus dem Nachlass des bekannten Schwäbischen Schauspielers und Mundartpoeten Robert Naegele bestritten. Selbstverständlich „schwätzen“ die Slammerinnen und Slammer nicht nur Schwäbisch, sondern reden auch Boarisch oder artikulieren sich in anderen Mundarten, nur eben nicht in der Hochsprache. Aktuelle Informationen finden Sie hier.

Bezirksheimatpfleger Dr. Maximilian Seefelder initiierte KULTURmobil im Jahr 1998. Seitdem stellt das Kulturreferat des Bezirks Niederbayern bis heute jährlich ein professionelles Theaterensemble zusammen, das in den Sommermonaten durch ganz Niederbayern tourt. Möglich macht dies eine mobile Bühne in Form eines LKWs mit ausklappbarer Bühne samt technischer Ausstattung. Unter freiem Himmel, auf Marktplätzen oder bei Regen in Feuerwehrhäusern oder Bauhöfen wird gespielt.
Das Programm bietet etwas für Groß und Klein. Jeweils um 17 Uhr wird das Kinderstück gespielt, auf das um 20 Uhr das Abendstück für Erwachsene folgt. Im Programm sind immer wieder Stücke, die in bairischer Mundart gespielt werden.

Auf seiner Website zur Laienspielförderung bietet der Bezirk Niederbayern einen Überblick über die Vielzahl niederbayerischer Theatergruppen. Hier finden sich auch weiterreichende Informationen und ein Aufführungskalender. Viele Theatergruppen spielen teilweise oder ausschließlich Mundarttheater. Der Laienspielberater Wastl Goller verfasste eine Handreichung zur praktischen Theaterarbeit. Erste Kapitel stehen bereits auf der Webseite kostenfrei zum Download zur Verfügung.

Das Mundartfestival dialektig der Stadt Ingolstadt widmet sich den Mundarten mit Fokus auf den alpenländischen Dialekt. Impulsgebend war 2015, als die Reihe ins Leben gerufen wurde, ein wachsendes Interesse bestimmter Zielgruppen und Künstlerinnen und Künstler, sich der eigenen sprachlichen und musikalischen Herkunft neu zu besinnen. Musikerinnen und Musiker wie Hubert von Goisern, Ringsgwandl oder Attwenger ist die Mundart-Welle, oft auch als Neue Volksmusik bezeichnet, zu verdanken. In Deutschland wurde gerade in den Jugendkulturen die deutsche Sprache und mehr noch die Mundart lange als unzeitgemäß, ja bisweilen auch durch die Vergangenheit vorbelastet empfunden. Der Dialekt fristete daher lange ein Dasein in der volkstümlichen Nische. Heute sprießen ebenso erfrischende wie bissige popmusikalische Projekte aus dem Boden, die sich in ihrem Gepräge explizit jedweder Tümelei entziehen. Dieser Strömung, die Herkunftsbewusstsein und Weltoffenheit vereint, wurde durch das dialektig in Ingolstadt eine Plattform gegeben. Wichtig in der Kuratierung ist es den Macherinnen und Machern, eine in den urbanen Kontext passende Auswahl zu treffen. Gerade subkulturelle Hintergründe der Künstlerinnen und Künstler spielen eine große Rolle. 2021 geht das sich über vier Wochen erstreckende Festival in sein sechstes Jahr.    

Das Projekt „Volksmusik macht Schule!“ ist eine Initiative des Bezirks Niederbayern zur Stärkung der Regionalen Identität und wird bis Ende 2022 maßgeblich durch das Bayerische Staatsministerium der Finanzen und für Heimat gefördert. Im Rahmen eines ein- oder mehrtägigen Aufenthaltes an der „Volksmusikakademie in Bayern“ in Freyung werden Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Jahrgangsstufen und Schularten durch ausgebildetes Fachpersonal die Besonderheiten der regionalen Musiktradition sowie der Umgang mit vielerlei Instrumenten nähergebracht. Neben dem gemeinsamen Singen, Tanzen und Musizieren wird bei spannenden Ausflügen viel Wissen um Bräuche, Kultur und Regionalgeschichte vermittelt.